01.11.2026
Husten beim Pferd: Atemwege im Stall natürlich unterstützen
Ein gelegentliches Abhusten zu Beginn der Arbeit ist bei Pferden normal. Hustet ein Pferd aber regelmäßig, im Stall oder schon bei leichter Belastung, ist das ein Warnsignal. Die Atemwege von Pferden sind sehr empfindlich – und die meisten Probleme entstehen dort, wo das Pferd die meiste Zeit verbringt: im Stall.
Häufige Auslöser
- Staub und Schimmelsporen aus Heu und Einstreu.
- Ammoniak aus Urin bei schlechter Belüftung.
- Infekte, vor allem bei vielen Pferdewechseln im Stall oder nach Turnieren.
- Pollen und Hitze im Sommer.
Was Sie im Stall verbessern können
- Heu wässern oder bedampfen – das bindet Staub und Sporen deutlich.
- Heu auf Bodenhöhe füttern, damit Schleim besser abfließen kann.
- Staubarme Einstreu wie Späne oder Pellets statt Stroh.
- Frische Luft: Fenster und Türen öffnen, Offenstall oder viel Weidegang.
- Nicht ausmisten oder fegen, während das Pferd in der Box steht.
Fütterung zur Unterstützung der Atemwege
Bestimmte Kräuter wie Thymian, Fenchel, Eukalyptus oder Spitzwegerich werden traditionell eingesetzt, um das Abhusten zu erleichtern. Vitamin A ist wichtig für gesunde Schleimhäute, Vitamin C und Zink unterstützen die Abwehrkräfte. Ergänzungsfuttermittel für die Atemwege eignen sich besonders in der Heu-Saison, bei Stallwechseln und nach Infekten.
Wann zum Tierarzt?
Bei Fieber, Nasenausfluss, erhöhter Atemfrequenz in Ruhe oder Husten, der länger als ein bis zwei Wochen anhält, sollte Ihr Pferd tierärztlich untersucht werden. Unbehandelt kann aus einem Infekt eine chronische Atemwegserkrankung werden.
Unsere Produkte für die Atemwege
RESPIN NOOL unterstützt die natürliche Regeneration des Bronchialsystems und ist für die längerfristige Gabe gedacht, RESPIN NOOL PLUS enthält zusätzlich hochdosiertes Vitamin A. Für die Abwehrkräfte gibt es VIRULOSIN NOOL. Alle Produkte finden Sie unter Atemwege.
Hinweis: Ergänzungsfuttermittel ersetzen keine tierärztliche Behandlung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Pferdes wenden Sie sich bitte an Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.
