02.11.2026

Hufprobleme beim Pferd: Was Biotin, Zink & Co. wirklich bringen

„Ohne Huf kein Pferd“ – das alte Sprichwort stimmt bis heute. Brüchiges Horn, Risse und ausbrechende Tragränder machen das Beschlagen schwierig und können zu Lahmheiten führen. Die Ursachen sind meist vielfältig: Genetik, Haltung, Feuchtigkeit, Hufbearbeitung – und die Nährstoffversorgung.

Welche Nährstoffe das Hufhorn braucht

  • Biotin: Das bekannteste Huf-Vitamin. Es ist an der Bildung von Keratin beteiligt, dem Hauptbestandteil des Hufhorns.
  • Zink: Wichtig für Haut, Fell und Horn – ein Mangel zeigt sich oft an schlechter Hornqualität.
  • Kupfer und Mangan: Spurenelemente, die für ein stabiles Horngefüge gebraucht werden.
  • Schwefelhaltige Aminosäuren wie Methionin: Bausteine des Keratins.

Biotin allein reicht selten. Entscheidend ist die Kombination – und dass die Grundration stimmt. Eine Heuanalyse zeigt, welche Mineralstoffe tatsächlich fehlen.

Geduld: Hufhorn wächst langsam

Ein Huf wächst nur etwa 8 bis 10 Millimeter pro Monat. Vom Kronrand bis zum Tragrand dauert es 9 bis 12 Monate, bis das Horn einmal komplett erneuert ist. Erste Verbesserungen sehen Sie am Kronrand meist nach zwei bis drei Monaten – deshalb sollten Huf-Ergänzungsfuttermittel mindestens ein halbes Jahr gefüttert werden.

Haltung und Bearbeitung

  • Ständiger Wechsel zwischen nass und trocken schwächt das Horn – Matsch-Paddocks möglichst vermeiden.
  • Regelmäßige Bearbeitung alle 6 bis 8 Wochen.
  • Viel Bewegung fördert die Durchblutung und damit das Hornwachstum.

Unsere Produkte für die Hufe

KERA SKIN NOOL unterstützt die Hufbildung sowie die Fell- und Haarkondition, ZINC NOOL gleicht Zink- und Manganmangel aus. Bei Pferden mit Rehe-Vorgeschichte gibt es LAMINISAN NOOL zur Unterstützung des Hufwachstums. Alle Produkte finden Sie unter Huf, Haut & Fell.

Hinweis: Ergänzungsfuttermittel ersetzen keine tierärztliche Behandlung. Bei gesundheitlichen Problemen Ihres Pferdes wenden Sie sich bitte an Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.

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